Sagen Sie mal...

Wussten Sie schon...

dass 56 n. Chr. die erste Kürschner-Innung in Rom gegründet wurde?
Dass Karl der Große kein Verständnis für die Pelz-Sucht seines Hofstaates hatte?
Dass im Jahr 1467 124 Kürschner ihre Erzeugnisse zur jährlichen »Nördlinger Pfingstmesse« präsentierten - davon 28 aus Nürnberg?

Ist Ihnen bewusst...

dass Bekleidung aus Fellen unserer Natur und unserer Gesundheit am meisten dient – im Gegensatz zu vielen chemisch hergestellten Stoffen – ein Großteil davon ist Sondermüll und nicht entsorgbar.

Hätten Sie gedacht...

dass 800 000 Tonnen Altkleider jährlich in Deutschland weggeworfen werden – und dass Pelz kaum dabei ist, weil Pelz mehrmals wiederverwendet und vom Kürschner neu gestaltet wird.

Halten Sie es für möglich...

dass ein Mantel aus Nerzfellen bei normaler Beanspruchung 30-40 Jahre hält, ohne nennenswerte Reparatur? Und dass die Zuchtnerze schon in der 90ten Generation gehalten werden? Und dass ein Nerzmantel aus 10 000-14 000 einzelnen Streifchen zusammengesetzt ist, wenn er ausgelassen verarbeitet ist?

Können Sie sich vorstellen...

dass ein Bisamrattenpärchen bei ca 3-4 Würfen pro Jahr mit jeweils 5-7 Jungen, die nach 3 Monaten wieder geschlechtsreif sind, nach 10 Jahren eine Nachkommenschaft von.... raten Sie mal... haben könnte? Dass alleine in Bayern etwa 700 haupt- und nebenberufliche Bisamfänger im Auftrag des Staates für Dezimierung sorgen? Dass man das herrlich weiche und leichte Fell des Bisam nicht für Bekleidung nutzen sollte?

War Ihnen bekannt...

dass etwa 1 Milliarde Schafe auf unserer Erde gehalten werden die Fleisch und Wolle liefern? Kürschner nehmen sich nur eines kleinen Teils der verbleibenden Felle an.

Wissen Sie...

dass Pelz ein nachwachsender, langlebiger, wiederverwendbarer und entsorgbarer Rohstoff ist?

Meinen Sie nicht auch...

dass Pelz ein ausgesprochenes Öko-Produkt ist, nachdem man all diese Informationen kennt?